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Gärungsprodukte

Wenn Sie nicht nach GMP zertifiziert worden sind oder Sie ein fleischhaltiges Restprodukt haben, dürfen Ihre Restprodukte nicht in einem Tierfutter verarbeitet werden. Ihr Produkt kann jedoch für die Fermentierung in der Biogasindustrie eingesetzt werden, wobei grüner Strom erzeugt wird. Das Angebot an Produkten, die für die Fermentierung geeignet sind, nimmt stark zu. Sowohl trockene als auch stapelbare und flüssige Rohstoffe können hier zum Einsatz kommen. Die Erzeugung von Biogas ist jedoch ein spezifischer Prozess, bei dem die Rahmenbedingungen sorgfältig beachtet werden sollen. In der Praxis kommt es leider regelmäßig vor, dass die biologischen Prozesse durch eine fehlerhafte Verwendung der Rohstoffe beeinträchtigt werden. Methanbildende Bakterien vermehren sich äußerst langsam. Darum ist es von großer Wichtigkeit, dass die Umwelt, in der sie leben, perfekt für sie ist.

Fast alle organischen Restströme sind fermentierbar, sofern den Anforderungen der Biologie entsprochen wird.
Das heißt, dass das Produkt:

1. von Verpackungsresten und anderen Verunreinigungen (u. a. Holz und Sand) bereinigt sein soll,
2. frisch bereitgestellt werden soll, und
3. mit einer ausreichenden Futtergeschwindigkeit verwendet werden soll.

Die Rohstoffe bestehen aus einem fermentierbaren und einem nicht fermentierbaren Teil.



Wenn ein Produkt mehr Feuchtigkeit und/oder Asche enthält, fällt die Gaserzeugung pro Tonne Produkt niedriger aus und die Absetzkosten (nach der Gärung) sind höher.
In Bezug auf den organischen Teil ist wichtig, wie viel holzartige Stoffe, zum Beispiel Lignin, das Material enthält. Diese Lignine und die verwandten Stoffe sind sehr schwer oder nicht fermentierbar und tragen daher nicht zur Gasproduktion bei. Was dann übrig bleibt, sind Nährstoffe, die sich ausgezeichnet fermentieren lassen. Hierzu zählen vor allem Fett, Stärke und Zucker.

Die Lagerung von Rohstoffen wirkt sich stark auf die Gaserzeugung aus. Eine Fermentierung im Lagertank, Schimmelbildung und Gärung sollten vermieden werden. Diese Prozesse verbrauchen nämlich viel Energie, die dann nicht mehr in Biogas umgewandelt werden kann. Außerdem können Stoffe (Toxine) entstehen, die die methanbildenden Bakterien beeinträchtigen oder abtöten.

Wir verfügen über die Kenntnisse und die Erfahrungen für einen effizienten Einsatz dieser Produkte. Außerdem möchten wir Ihnen beim Einkauf Ihrer Rohstoffe helfen.
Liegt bei Ihnen ein Reststrom vor, den Sie uns zur Gärung anbieten wollen? Oder suchen Sie Rohstoffe für Ihre Gärungsanlage? Setzen Sie sich dann bitte mit uns in Verbindung.